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Das Auto für den Winzer: ein De-Dion-Special von 1901 in der Champagne

Stellen Sie sich vor: Um 1900 besitzen Sie ein Weingut und haben eine Vorliebe für Mechanik. Das alte, vertraute Pferd oder der Esel genügt nicht mehr. Ein Dampftraktor ist viel zu schwer, und Sie haben von den ersten benzinbetriebenen Automobilen gehört. Also bitten Sie den örtlichen Schmied, Ihnen ein Automobil zu bauen. Das Ergebnis: dieser Viticole Special.

 

Frühe Automobile, die speziell für ihren Besitzer gebaut wurden – ja, wir haben eine Schwäche für selbstgebaute Wagen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Handwerkskunst, die heute noch in der Qualität, der Materialwahl und der funktionalen Ausführung sichtbar ist: we love it! Vielleicht erinnern Sie sich noch an den J. DeFrance, den wir vor einigen Jahren vorgestellt haben. Die hohe Bauqualität und der Blick fürs Detail: pures Handwerk.

Bei diesem Wagen ist es nicht anders. Die Technik ist typisch für seine Zeit: ein 4,5-PS-De-Dion-Bouton-Motor aus dem Jahr 1901, ein einfacher Antrieb über einen Lederriemen zu einer großen Holzriemenscheibe, gefolgt von Kettenantrieb zu den Hinterrädern. Der Longuemare-Vergaser mit seinen zahlreichen Einstellmöglichkeiten befindet sich auf dem Armaturenbrett. Und die Zündverstellung ist atemberaubend schön.

Der Wagen ist qualitativ solide gebaut, mit umfangreichen Schmiermöglichkeiten und einem robusten Fahrgestell, das sowohl an De Dion-Bouton als auch an Lacoste et Battmann erinnert. Eine kräftige Vorderachse, Antrieb von Kurbel und Magnet über eine Kette – alles strahlt Solidität aus. Der große Kühler in Kombination mit der Motorhaube erinnert an ein Weinfass: ein charmantes Detail, das perfekt zu seinem vermuteten Einsatz passt. Die Räder sind grob, aber gerade deshalb für den Einsatz im Weinberg geeignet.

 

Über die Geschichte ist wenig bekannt. Sicher ist jedoch, dass das Fahrzeug vor etwa 25 Jahren in der Garage eines italienischen Landhauses entdeckt wurde. Die Erben erinnerten sich, dass es zuletzt in den 1950er- und 1960er-Jahren genutzt wurde, unter anderem um Wagen auf dem Gut zu bewegen. Anschließend wurde es von einem privaten Sammler erworben.

 

Text und Fotos: Laurens Klein

 

Publiziert:
Freitag März 6th, 2026
Martin
10 März, 16:47
No worries, Thomas. I agree with Laurens. This car is real and not AI generated. I saw it in the metal about 15 years ago. But I do understand your concern.
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Laurens Klein
09 März, 10:19
Thomas, don't worry. This is not AI. I've made the photos myself and spenned quite some time with the car (it is currently at the PreWarCar.com garages). It is a fantastic vehicle and I agree that polishing it would destroy the car.
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Bernhard Linck
09 März, 09:16
polishing would destroy this beautiful patina for ever.......
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thomas
08 März, 14:25
Well I am not convinced that that contraption is real. AI creeps in from everywhere.
Looking at the place where the tires meet the gravel, Something wrong there.
AI gets better everyday. Watch out.
Regards Thomas
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Mike
08 März, 12:23
Does the engine wine?
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Larry Lewis
06 März, 21:12
Polishing all that brass and copper would be a nice summer activity if you had something proper to drink.
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