Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Mitchell-Lewis hatte seinen Sitz in Racine, Wisconsin, und war der größte Wagenhersteller der Vereinigten Staaten. Im Jahr 1903 baute das Unternehmen sein erstes Automobil. Von diesen frühen Anfängen an stiegen die Verkaufszahlen kontinuierlich, und die Automobile von Mitchell erwarben sich einen ausgezeichneten Ruf für ihre Robustheit, Zuverlässigkeit und ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Model S 50 HP war das erste Sechszylindermodell der Marke und bildete 1910 das Spitzenmodell des Programms. Zu den prominenten Kunden gehörten die Familie Rockefeller, die zwei Exemplare erwarb, sowie der ehemalige US-Präsident Theodore Roosevelt.
Dieser äußerst leistungsstarke, originale und unrestaurierte siebensitzige Tourenwagen verfügt über einen imposanten Radstand von 130 Zoll und einen Siebenliter-Motor mit 425,6 Kubikzoll Hubraum. Von den lediglich sechs bekannten erhaltenen Exemplaren ist Fahrgestell 15013 zweifellos das ursprünglichste und authentischste. 15013 ist ein ausgesprochen kraftvoller und zuverlässiger Wagen, der entweder als erhaltenswertes 'Oily Rag'-Fahrzeug in seinem heutigen Zustand genutzt oder als Grundlage für eine unkomplizierte Restaurierung verwendet werden kann. Das solide und originale Fahrzeug wurde noch nie vollständig zerlegt. Es muss nichts ersetzt werden; je nach Anspruch genügen Lackierarbeiten, Polieren und eine Erneuerung der Polsterung. Mechanisch ist der Wagen gesund und zeigt nur sehr geringe Verschleißspuren, was zweifellos auf lange Phasen der Nichtbenutzung und Einlagerung zurückzuführen ist.
Mitchell 15013 wurde 1946 von dem zurückgezogen lebenden und exzentrischen Luftfahrtpionier A.K. Miller dem Crawford Auto-Aviation Museum in Cleveland, Ohio, gestiftet. A.K. Miller wurde vor allem durch seine gewaltige Sammlung von Stutz-Automobilen bekannt, die nach seinem Tod im Jahr 1993 auf seiner Ranch versteckt entdeckt wurde. 15013 verblieb bis 1990 im Museum und wurde anschließend von Robert James erworben, der den Wagen nach Großbritannien brachte. Nach einer behutsamen Wiederinbetriebnahme setzte Robert das Fahrzeug bei zahlreichen VCC-Veranstaltungen in Großbritannien ein. Berühmt wurde seine Verschiffung nach Neuseeland im Jahr 1996, wo der Mitchell an der Jubiläumstour zum 50-jährigen Bestehen des Vintage Car Club of New Zealand teilnahm und zahlreiche andere Teilnehmer hinter sich ließ – darunter sogar mehrere Rolls-Royce Silver Ghost!
Besonders erwähnenswert ist, dass 15013 im Film Finding Neverland von 2004 zu sehen war. Der Wagen wurde ausgiebig von Johnny Depp gefahren, der die Hauptrolle des J.M. Barrie, des Autors von Peter Pan, spielte.
Später im Jahr 2004 kaufte ich den Wagen von Robert. Obwohl er stets trocken untergebracht war, bewegte er sich in den folgenden 20 Jahren keinen Meter. Vor zwei Jahren entschloss ich mich widerwillig zum Einbau eines dezent verborgenen elektrischen Anlassers. Hierfür waren lediglich minimale Eingriffe in die Originalität des Fahrzeugs erforderlich, während sich seine Benutzerfreundlichkeit dadurch erheblich verbessert hat.
Da ich inzwischen Ende siebzig bin, habe ich mich aus Alters- und Gesundheitsgründen dazu entschlossen, 15013 zum Verkauf anzubieten, damit der Wagen von einem neuen Hüter genossen und bewahrt werden kann. Das Fahrzeug befindet sich in der Nähe von Stratford-upon-Avon im Zentrum Großbritanniens. Bei ernsthaftem Interesse erreichen Sie mich unter +44 (0)7815 127 188 oder per E-Mail an [email protected]. Weitere Fotos und Videoaufnahmen des laufenden Fahrzeugs sind erhältlich.
Preis: £135.000
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