Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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In den frühesten Tagen des Automobils war das Fahren ausschließlich den wohlhabendsten Abenteurern vorbehalten. Doch die Dinge entwickelten sich schnell. Zwar musste man immer noch gut betucht sein, um sich ein Auto leisten zu können, doch zur Zeit, als dieses Foto aufgenommen wurde, hatte sich die gesamte Infrastruktur bereits so weit entwickelt, dass das Autofahren zunehmend einer breiteren Masse zugänglich wurde. Laut dem Nummernschild stammt das Bild aus dem Jahr 1911 – immer noch eine frühe Phase in der großen Entwicklung des Automobils.
Um den sozialen Wandel dieser Zeit zu veranschaulichen, präsentieren wir hier einen Chauffeur, der offensichtlich nicht dem klassischen Bild eines eleganten Bediensteten entspricht – kein makellos gekleideter Jeeves oder Parker, komplett mit feinem Anzug und spezieller Chauffeursmütze. Wir haben eher das Gefühl, dass dieser Mann vielleicht ein Onkel, ein Gärtner oder ein örtlicher Handwerker war, der für diese Gelegenheit als Fahrer eingesprungen ist. Dennoch musste er nicht nur fahren, sondern auch die nötigen Reparaturen beherrschen. Die Straßen waren voller Schlaglöcher und Steine, und eine Reifenpanne war nie weit entfernt. Beachten Sie, wie das Auto hier aufgebockt wurde, während das Rad noch montiert ist – dieser Mann hatte das offensichtlich schon öfter gemacht.
Die Damen auf der Rückbank scheinen sich jedoch keinerlei Sorgen zu machen. Sie sitzen entspannt und genießen die Fahrt in aller Ruhe.
Text: Jeroen Booij
Foto: State Historical Society of Iowa
The picture was probably staged. The car could have slipped off the jack. Note the size of the jack base and the contact area with the front axle.
Just imagine "modern drivers" having to repair tubes on the side of the road these days. They just couldn't do it.