Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Es ist St Patrick’s Day – also die perfekte Gelegenheit, Irland ins Rampenlicht der automobilen Welt zu rücken! Zufällig gibt es noch einen weiteren Grund, das Glas zu erheben: Der Royal Irish Automobile Club feierte Anfang dieses Jahres sein 125-jähriges Bestehen und hat einige besondere Überraschungen für uns vorbereitet.
Alles begann am 22. Januar 1901, als sich eine Gruppe von Automobilpionieren im Hotel Metropole in der Sackville Street in Dublin zu dem traf, was die Gründungsversammlung des Clubs werden sollte. Laut dem Protokollbuch dieser Sitzung begann der Club unter dem klangvollen Namen The Automobile Club of Great Britain and Ireland, Irish Branch. Schon bald wurde der schlichtere Name Irish Automobile Club angenommen, und 1919 wurde der Zusatz „Royal“ verliehen – damit entstand der RIAC, wie wir ihn heute kennen.
Als Erinnerung an diese frühen Tage stellte uns Clubveteran Don Larkin freundlicherweise eine Reihe von Fotografien der Irish Reliability Trial von 1903 zur Verfügung. Sie zeigen robuste Maschinen und entschlossene Besatzungen, die vom Dubliner Hauptsitz des Clubs aus aufbrechen und in die irische Landschaft aufbrechen – eine Unternehmung, die damals wohl gleichermaßen Abenteuer wie Demonstration war, zu einer Zeit, als das Automobil sich noch beweisen musste. Im selben Jahr war Irland zudem Schauplatz eines der großen Spektakel der frühen Automobilgeschichte: des Gordon Bennett Race von 1903.
Zur Feier dieser Meilensteine wird es 2026 eine ganze Irish Motoring Week geben. Den Auftakt bildet die Gordon Bennett International Rally des Irish Veteran and Vintage Car Club, die 50. Ausgabe dieser beliebten Veranstaltung für Automobile, die vor Ende 1930 gebaut wurden. Am darauffolgenden Wochenende veranstaltet der RIAC seine eigene Feier zum 125-jährigen Jubiläum, deren Mittelpunkt eine Nachstellung der Irish Reliability Trial von 1906 bildet. Teilnahmeberechtigt sind Automobile und Dreiräder, die vor 1918 gebaut wurden, sowie frühe Motorräder mit Flachtank. Die ältesten Teilnehmer – Maschinen, die vor Ende 1906 gebaut wurden – bilden die besondere Reliability Trial Class.
Wie schon 1906 folgt die Strecke einer kleeblattförmigen Route, die vom St Stephen’s Green in Dublin ausgeht. Die Gedenkfahrt startet am 13. Juni 2026, exakt 120 Jahre auf den Tag und die Minute nach dem ursprünglichen Ereignis, und führt von der Stadt aus nach Norden bis Dundalk. Mit rund sechzig Meilen sollte die Distanz für jeden Veteranen, der auch für die London-to-Brighton-Fahrt zugelassen ist, gut zu bewältigen sein. Interessierte können hier weitere Informationen finden. Bis dahin können sich Liebhaber im Lehnstuhl daran versuchen, zu erkennen, was sie auf den Fotos von 1903 wiederentdecken.
Text Jeroen Booij, Bilder RIAC
The new photo however raises a new mystery, which I can’t solve at the moment. The car on this photo is not a Deasy for sure. It is clearly taken in front of S.F. Edge’s premises, but the car is neither a Napier nor a Gladiator, the makes he was representing. The man at the wheel indeed seems to be Captain Deasy, and as the car isn’t a Deasy (chain drive!), the first thought would then be Martini, the make he became famous with. There are several details which fit with an early Martini of 1903 or 1904. So if my assumption is correct, what were they doing on that location?