Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Der Name Salmson weckt sofort Erinnerungen an all die charmanten, leichten Fahrzeuge, die in den 1920er-Jahren im französischen Boulogne-Billancourt gebaut wurden. Dabei wird leicht vergessen, dass der Hersteller bis 1957 weiterhin Autos produzierte. Heute halten viele Enthusiasten die spritzigen Voiturettes aus der Vintage-Ära für Salmsons beste Werke – doch diese Einschätzung entspricht kaum der Denkweise am Ende der 1920er-Jahre. Damals musste Salmson auf die wachsende Nachfrage nach größeren, leistungsfähigeren und wetterfesten Familienautos reagieren.
1932 brachte man den Salmson S4C auf den Markt – mit einem 1300-cm³-Motor, 12 PS und zwei obenliegenden Nockenwellen. Mit den werkseigenen Karosserien als Limousine oder Tourer war das Auto allerdings nicht gerade aufregend. Doch das Potenzial für etwas Dynamischeres war definitiv vorhanden. Die British Salmson Aero Engine Company wurde 1929 gegründet, um Salmson-Flugmotoren in Lizenz zu fertigen. Doch der britische Markt für kleine Flugmotoren war kaum existent. So beschloss British Salmson, auf Automobilbau umzusteigen, und ab 1934 wurden die S4C-Modelle auch in England produziert.
Diese britischen Ausführungen unterschieden sich in einigen Punkten von den französischen, etwa dadurch, dass sie als fahrbereite Chassis ausgeliefert wurden. Viele fanden ihren Weg zu Kunden mit einem Faible für individuellere, stilvollere Karosserien. Für sportlichere Fahrer gab es sogar eine Variante mit hoher Verdichtung und Doppelvergaser – eine echte Rennversion.
Typische Aufbauten für British Salmsons waren Zwei- oder Viersitzer von Ranalah, gefertigt von John Charles & Co. Genau so ein Fahrzeug sehen wir hier: ein Ranalah Sports Tourer von 1934, in wunderschönem Oily-Rag-Zustand – erhalten, aber nicht restauriert.
Chris Pickering beleuchtet diesen übersehenen Thoroughbred der Nach-Vintage-Ära in der Maiausgabe von The Automobile, jetzt im Handel.
Text: Zack Stiling
Fotos: Stefan Marjoram
It should be remembered that the company had initially been tooled up to manufacture small Salmson aero engines, for which a large demand had confidently been predicted, but never really materialised. However, a wide variety of high precision engineering products, in many cases for the local aircraft building companies, was undertaken. They also took on work for various government armament subcontractors & general engineering firms. A case in point being the machining of crankcase castings for the engines of the big vee twin motorcycles manufactured by the Vincent company, at Stevenage, on the other side of London. Another activity-post war, was the manufacture of the British Salmson "Ranger Big Crown" printing press, which was considered to be a noteworthy product in its day. This took place alongside the production of the British Salmson "Cyclaid", a small 2 stroke cycle attachment motor. This became reasonably well known, & was in production for a few years.
Final British Salmson engineering production (primarily the Printing Press) was transferred to a Scottish concern & the London works passed into other hands.