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Die geheimnisvolle Noma: ein Speedster, wie er einem Gangster gebührt

Wenn dies kein eindrucksvolles Bild eines ebenso eindrucksvollen Autos ist, dann wissen wir nicht, was es sonst sein könnte. Leider gibt es nur sehr wenige Informationen darüber. Das Originalbild stammt von einem Glasnegativ, das 1947 von einem Mann namens Herbert A. French der Sammlung der Library of Congress geschenkt wurde. Die Bibliothek verzeichnet es als „Noma? Car, 1920“. Wir denken, es ist wohl sicher anzunehmen, dass die Marke tatsächlich Noma ist, da der Name deutlich auf dem Kühleremblem zu sehen ist.

Obwohl der Wagen hier ein Nummernschild aus Washington D.C. trägt und „NoMa“ der umgangssprachliche Name für ein Industriegebiet („North Of Massachusetts Avenue“) eben dieser Stadt ist, stammt die Noma Motors Corporation, soweit wir wissen, aus New York. Die Marke erschien dort erstmals 1919 mit ihrem Zweisitzer-Speedster und einem viersitzigen „Close-Coupled Phaeton“, beide mit Reihensechszylindermotoren. Hier sehen wir den Speedster, sehr elegant durch das Fehlen von Trittbrettern, stattdessen nur mit Trittplatten. Leider hielt sich Noma nur wenige Jahre – der Vorhang fiel bereits 1923. Eine Quelle erwähnt, dass „geschätzt insgesamt 625 Nomas gebaut wurden“. Das scheint eine plausible Zahl, doch viele davon dürften wohl nicht überlebt haben, oder?

Vielleicht gibt es doch noch einen, denn dieselbe Quelle berichtet: „Irgendwann nach dem Jahr 2000 suchte ein Enthusiast in einem alten, stillgelegten Schrottplatz. In einer Scheune befand sich ein Noma von 1922, mit restauriertem Fahrgestell und der Karosserie noch intakt, aber vom Wagen abgenommen. Der Enkel des Gründers des Platzes bestätigte, dass es sich um ein Fahrzeug aus erster Hand handelte, das Jack ‚Legs‘ Diamond, dem Gangster, gehört hatte. Das Auto war 1933 nach seiner Ermordung aus seinem Versteck beschlagnahmt und seither eingelagert worden.“

Wir würden auf jeden Fall gerne Bilder davon sehen!

Text: Jeroen Booij; Bild: Library of Congress
 

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 22. März 2024 veröffentlicht

 

Publiziert:
Dienstag August 12th, 2025
Wesley Ciampo
12 August 2025, 08:54
There are many family stories about the Noma. The young boy on the hood is my uncle, Charles R. Hladik.
The car was owned by my Grandfather, Charles A. Hladik.
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Dana Pence
05 Januar 2025, 22:29
Just yesterday I saw a Noma at the Rolling Through Time car museum in Tucson, Arizona. Had I not, I would not have known the name to look up.
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David Edwards
08 Januar 2025, 22:32
That Noma is in the picture below this text. My father restored it and I'm trying to find as much as I can so we can make a plaque for the car museum. Rolling Through Time is now open and is amazing. Please tell folks to visit. It's at 4750, South Park Avenue, Tucson, AZ.
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David Edwards
25 Juni 2024, 22:03
The core is a 1923 Noma speedster, slightly modified with aftermarket GM body parts.
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Laurent Zoller
04 April 2024, 20:51
Hello
Voici une autre photo d'une automobile Noma.
(Photo de ma collection).
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Here is another photo of a Noma automobile.
(Photo from my collection).
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Rutger Booy
22 März 2024, 09:42
At least one Noma was imported in The Netherlands. It's licenceplate G-19194 was issued on January 4, 1921 to mr. Johann Oldigs from Amsterdam.
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Herman van Oldeneel
22 März 2024, 08:01
Noma had a Dutch importer. If any Nomas were imported, I don't know.
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David Liepelt
22 März 2024, 01:03
Standard Catalog suggests perhaps only 300 were built. The image matches one identified as 1919 in the book. Its original price would have been $2,600.
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