Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Wir schreiben das Jahr 1929, und wer in den USA im Bestattungsgewerbe tätig ist, kennt den Karosseriebauer Henney aus Illinois. Zwar war das Unternehmen einige Jahre zuvor möglicherweise für einen sportlichen Phaeton verantwortlich, doch es waren vor allem der Leichenwagen, der Trauerwagen, der Blumenwagen und die Landaulet-Limousine, die Henney berühmt machten. Verwendet wurden leichte Rahmen aus Eschenholz, bespannt mit Meritas-Stoff, was für eine bemerkenswerte Ruhe im Innenraum sorgte.
Dieses Fahrzeug wird als eine ‘praktisch neue, verunfallte Henney-Ambulanz aus den späten 1920er-Jahren in Tampa’ beschrieben und wurde im Januar 1930 fotografiert. Und während der Schaden auf dem ersten Bild noch überschaubar erscheint, genügt ein Blick auf die andere Seite. Ups.
Nein, wir werden hier keine Witze über den Zustand der Passagiere nach dem Unfall machen. Auch nicht über das gerade noch sichtbare Kühlerfigur-Ornament, die Goddess of Speed. Es handelt sich um einen Packard, nicht wahr? Henney baute Hunderte davon – doch wie viele dürften heute noch existieren?
Text: Jeroen Booij, Bild: Robertson-Fresh / Funetorium