Filter

Stille Fahrt jäh unterbrochen – Leichenwagen verunglückt

Wir schreiben das Jahr 1929, und wer in den USA im Bestattungsgewerbe tätig ist, kennt den Karosseriebauer Henney aus Illinois. Zwar war das Unternehmen einige Jahre zuvor möglicherweise für einen sportlichen Phaeton verantwortlich, doch es waren vor allem der Leichenwagen, der Trauerwagen, der Blumenwagen und die Landaulet-Limousine, die Henney berühmt machten. Verwendet wurden leichte Rahmen aus Eschenholz, bespannt mit Meritas-Stoff, was für eine bemerkenswerte Ruhe im Innenraum sorgte.

 

Dieses Fahrzeug wird als eine ‘praktisch neue, verunfallte Henney-Ambulanz aus den späten 1920er-Jahren in Tampa’ beschrieben und wurde im Januar 1930 fotografiert. Und während der Schaden auf dem ersten Bild noch überschaubar erscheint, genügt ein Blick auf die andere Seite. Ups.

Nein, wir werden hier keine Witze über den Zustand der Passagiere nach dem Unfall machen. Auch nicht über das gerade noch sichtbare Kühlerfigur-Ornament, die Goddess of Speed. Es handelt sich um einen Packard, nicht wahr? Henney baute Hunderte davon – doch wie viele dürften heute noch existieren?

 

Text: Jeroen Booij, Bild: Robertson-Fresh / Funetorium

 

Publiziert:
Mittwoch März 25th, 2026
Daniel Reuben
26 März, 11:38
This seems to be a purpose-built Henney with Henney hubcaps. The mascot is slightly different than Packard's and moreover the hood and radiator shell do not have the scalloped Packard edges. This may also be a Henney-designed front. Note the GM or Cadillac-type fenders which have a broad straight design that juts forward of the wheel fronts, yet this is not a Cadillac. From information online for a few years around 1930 it seems Henney produced their own frames and style although later they modified Packards, Pierce, Cadillacs and others.
Weiter lesen

Kommentar abgeben...


Melden Sie sich an, um Ihre Reaktion direkt zu veröffentlichen

Bilder zu Ihrer Reaktion hochladen