Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Für viele Menschen dreht sich der Dezember um Weihnachten und den Jahreswechsel, aber für uns ist dieser Monat vor allem die Zeit, auf die wir uns am meisten freuen – die Prewar Days und die 100 Miles Rally. Vor drei Wochen habe ich etwas erlebt, das ich nicht so schnell vergessen werde.
Hätte man mich vor fünf Jahren gefragt, ob ich jemals in einer Dezembernacht, dem Tag an dem der Winter offiziell beginnt, bei Regen und Kälte fahren würde, hätte ich dich wahrscheinlich für verrückt erklärt. Aber da stand ich nun, wie eine Zwiebel eingepackt in fünf Lagen Kleidung und mit strategisch platzierten Wärmepads, um der Kälte zu trotzen.
In diesem Jahr fand die Rallye am 21. Dezember 2024 statt und führte uns mitten durch das Herz von Antwerpen, vorbei an ikonischen Sehenswürdigkeiten wie dem Königlichen Museum der Schönen Künste, der Bourlaschouwburg, der Meir, dem MAS und dem Havenhuis, bevor wir den Rest der Provinz erkundeten. Der Startpunkt war das Van Der Valk Hotel in Antwerpen.
Die Organisation der Rallye liegt in den Händen meines Freundes Lawrence Bossaert und seines Bruders Michael. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2022 in Ypern verfolge ich alles aus nächster Nähe. Während ich abends entspannt meine Netflix-Serien anschaue, sehe ich Lawrence unermüdlich an einem perfekten Roadbook arbeiten. Die Leidenschaft, die beide Brüder in die 100 Miles Rally und die Prewar Days stecken, ist wirklich bewundernswert. Sie sorgen nicht nur für ein ausgezeichnetes Roadbook, sondern auch für technische Unterstützung und – vor allem – eine Rallye, bei der der Spaß im Vordergrund steht.
Während der vorherigen Ausgaben der Rallye war mein Platz immer neben Lawrence im Organisationsfahrzeug. Fünf Tage vor dem Start erhielt ich eine unerwartete Nachricht von Laurens Klein, dem Direktor und Besitzer von PreWarCar. „Wenn du dich traust, darfst du mitfahren“, schrieb er. Trauen? Das war für mich keine Frage. Die Antwort war eindeutig ja. In diesem Jahr nahm das PreWarCar.com-Team mit der beeindruckenden Itala 40hp von 1907 teil. Dieses Auto hat sich in der historischen Rallye-Szene mehr als bewährt, unter anderem bei der legendären Peking-Paris-Rallye. Ein kleines, aber bequemes Plätzchen war für mich im hinteren Teil der Itala reserviert.
Der Abend begann mit einem köstlichen Abendessen, die perfekte Vorbereitung für die lange Nacht, die vor uns lag. Um 19:45 Uhr startete das erste Fahrzeug, und damit begann unser Abenteuer. Etwa 50 mutige Teams mit Prewar-Fahrzeugen standen bereit, um zu starten. Obwohl das Wetter alles andere als ideal war – der Regen fiel unaufhörlich – konnte dies die Stimmung nicht trüben. Unsere erste Station war das Café Welkom in Herentals, ein ikonisches Radfahrer-Café mit einer perfekten Mischung aus belgischem Kaffee, Bier und einer Vintage-Atmosphäre. Nach der Pause folgte eine technische Prüfung, eine herausfordernde „Fischgräten“-Übung, die unsere Fähigkeiten auf die Probe stellte.
Der letzte Halt war bei Historic Competition Services. Hier wurden wir herzlich mit heißen Getränken empfangen und hatten die Möglichkeit, eine beeindruckende Sammlung von klassischen Autos zu genießen. Es war der perfekte Abschluss einer Nacht voller Abenteuer und Nostalgie. Als ich zum letzten Mal aus meinem kleinen Sitz kletterte, wurde mir bewusst, wie einzigartig diese Erfahrung war.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Ausgabe. Für den Moment bleibt mir nur eine Aufgabe: Meinen Freund zu überzeugen, seine eigenen Vor-WK-Autos wieder fahrtüchtig zu machen, damit ich vielleicht nächstes Jahr wieder teilnehmen kann – wer weiß, vielleicht sogar als Fahrerin. Denn eines ist sicher: Die 100 Miles Rally garantiert immer unvergessliche Momente.
Dorien Christiaen
Congratulations, Dorien, on your really beautiful story! It must have been fantastic to experience this unique rally in an equally unique old car. If it was your first participation, your baptism is complete! For me, it was not only a pleasant return to Antwerp, but a great experience to be able to cross the region of my youth again in the first six miles. The abolition of the low-emission zone gave us an extra boost, of course, as did the spectators present.
It was our third participation in the 100 Miles and every time, this rally gives an indescribably good feeling of togetherness, friendship and warmth, in addition to the urge to actually drive the distance. For the second time, we succeeded.
See you next year! And why not as a driver?!
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Proficiat Dorien met je mooi en reëel verhaal! Het moet een fantastische ervaring geweest zijn om deze unieke rally in een even unieke oldtimer mee te maken. Als het dan nog je eerste deelname is, is je doop compleet! Voor mij was het niet alleen een aangenaam terugkomen in Antwerpen, maar een reuze ervaring om de regio van mijn jeugdjaren terug te mogen doorkruisen in de eerste 10 km. De opheffing voor de LEZ-zone gaf ons natuurlijk nog een extra boost en de kijklustigen waren present.
Het was voor ons de derde deelname aan de 100 Miles en telkens weer, geeft deze rally een onbeschrijfelijk goed gevoel van samenhorigheid, vriendschap en warmte, naast de drang om de 160 km werkelijk uit te rijden. Voor de tweede maal zijn we er dan ook in geslaagd.
See you next year! En waarom ook niet als piloot?!