Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Die Marke Gobron-Brillié lässt uns nicht los. Obwohl sie heute kaum noch bekannt ist, handelte es sich um einen außergewöhnlich faszinierenden Hersteller. Nach unserem früheren Artikel über den besonderen Motor erhielten wir von dem Motorradjournalisten Wim Oude Weernink diese großartigen Fotografien eines Gobron-Brillié in Rennausführung. Die Qualität der Aufnahmen übertrifft alles, was wir bislang von solchen Rennwagen gesehen haben, doch leider ist nur wenig darüber bekannt. Und so stehen wir erneut vor einem klassischen Monday Mystery.
Zunächst waren wir von dem geradezu faszinierend brachialen Motor so beeindruckt, dass wir kaum weiter hinsahen und einfach davon ausgingen, denselben Wagen in unterschiedlichen Erscheinungsformen vor uns zu haben. Bei genauerer Betrachtung fiel uns jedoch etwas auf. Die Kennzeichen scheinen unterschiedlich zu sein: Auf einem Foto lesen wir 595-EE, auf dem anderen möglicherweise 594-EE.
Fahrgestell und Motor scheinen weitgehend identisch zu sein, doch damit könnten die Gemeinsamkeiten bereits enden. Zudem wurden die Fotografien eindeutig an verschiedenen Orten aufgenommen. Das Straßenfoto zeigt einen Wagen, der möglicherweise gerade eine neue Karosserie und einen neuen Kühler erhalten hat, während die andere Aufnahme offenbar bei einer Rennveranstaltung oder einem Automobiltreffen entstand. Neben dem Wagen steht ein Offizieller mit den Buchstaben A.C.P. auf seiner Armbinde. Wofür stand diese Abkürzung? Vielleicht für Automobile Club de Paris?
Vielleicht kann einer unserer Leser mehr über die Fahrzeuge, den Aufnahmeort oder die abgebildeten Personen berichten. Sehen wir hier zwei verschiedene Gobron-Brillié, oder handelt es sich um ein und denselben Wagen in unterschiedlichen Phasen seines Lebens? Nun sind Sie an der Reihe ...
Text: Laurens Klein, Fotos: Wim Oude Weernink