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Was ist mit dem verlorenen LaLee Streamliner passiert?

Die Fragen und Gründe rund um diesen coolen Streamliner waren von Geheimnissen umgeben, als diese Bilder vor einigen Jahren veröffentlicht wurden, doch dank der Expertise von Internet-Enthusiasten wurde inzwischen vieles aufgeklärt. Wir wollten ihn trotzdem mit euch teilen – schon allein deshalb, weil es ein so hinreißendes Fahrzeug ist.

Ein Artikel aus dem Jahr 1938 in der Zeitschrift Popular Mechanics berichtete, dass er von einem „Flieger aus Kalifornien“ gebaut wurde, der „Ideen von den Transportflugzeugen übernommen hatte, die er geflogen ist“. Es wurde angegeben, dass sein V8-Motor von einem Kompressor unterstützt wurde und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 mph erreichte oder bei 60 mph einen Verbrauch von 18 mpg hatte. Er verfügte außerdem über einige sehr coole Merkmale. Die vorderen Radkappen etwa drehten sich mit den Rädern mit. Die Türen wurden per Knopfdruck am Armaturenbrett geöffnet, und das Dach ließ sich ebenfalls auf Knopfdruck öffnen – mit einem Mechanismus, der dem von ein- und ausfahrbarem Fahrwerk bei Flugzeugen entspricht.

 

Es dauerte nicht lange, bis jemand herausfand, dass die Bilder am oder nahe dem 10. Februar 1938 in Dearborn aufgenommen wurden. Neben dem Auto selbst sind darauf der „Flieger“, ein Mann namens Daniel LaLee, sowie Jack Knight von United Air Lines und ein Model namens Betty Bryant zu sehen. Gut gemacht. Später stellte sich heraus, dass das Auto 1941 sogar im Kino zu sehen war. In einer der großen Musikkomödien des Jahres, Nice Girl?, tritt der stromlinienförmige Wagen mit Sargnase auf, mit Samoa-Kennzeichen. Außerdem ist in der Dokumentation The World of Tomorrow von 1984 Originalfilmmaterial des Autos enthalten.

 

Interessanterweise schrieb eine Frau namens Jana Chrumka, dass das inzwischen als Dan LaLee Streamliner bekannte Auto in Wahrheit von ihrem Großvater Ellsworth Clyde Ledbetter entworfen und gebaut worden sei – in einer Tankstelle südlich der Michigan Avenue in Dearborn auf dem Chassis eines Ford von 1934. Ellsworth war Luft- und Raumfahrtingenieur. Laut ihrem Vater Elmer E. Ledbetter hätten sein Vater Ellsworth und dessen Onkel Mike Greenwald, ein Polizist in Dearborn, das Auto nach dem Bau auf der Telegraph Road rauf und runter gefahren. Ihre Mutter, Joan Ledbetter, bestätigte am Vortag, dass ihr Großvater Ellsworth Clyde Ledbetter mit Daniel LaLee einen Vertrag geschlossen habe, um das Fahrzeug zu entwerfen und zu bauen.

 

LaLee hat das Projekt offenbar finanziert – aber sollte es dann nicht vielleicht eher Ledbetter Streamliner heißen? Und noch etwas: Es heißt, das Auto sei später in den 1940er Jahren in die Sammlung von König Farouk von Ägypten aufgenommen worden. Könnte es also noch irgendwo in Nordafrika auf seine Wiederentdeckung warten...?

 

Text: Jeroen Booij; Bilder: Mad4Wheels

 

Publiziert:
Montag Mai 12th, 2025
Mahmoud Ezzeldin
12 Mai 2025, 12:34
It seems Ahmed Nasser and myself have been able to dig a bit more and slowly investigate. The Dan LaLee might very well still be in Egypt hidden somewhere. It was last sighted in 1953 in Cairo! More on this soon with some interesting images as well.
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Mahmoud Ezzeldin
12 Mai 2025, 14:35
Notice the A-pillar area and door.
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Mahmoud Ezzeldin
12 Mai 2025, 14:32
Thanks to my friend, Ahmed Nasser, the rising Egyptian automotive historian. Nasser purchased a rare magazine in an auction with an image of King Farouk's Dan LaLee after some mild modifications done to the body. Together we noticed the specially raked windshield, and the tiny quarter panel below the A-pillar and the winged driver's door.
The Dan LaLee's auction was in December, 1953.

Where is it now we wonder? We will continue the search in Egyptian traffic archives and who knows what we might come up with.
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Hans Veenenbos
05 April 2024, 14:23
Just to make the point that Farouk had more than 'one' car:
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Steve Diggins
04 April 2024, 18:59
I think the Oscar Meyer Weiner Mobile has better styling and more charm than this car.
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Hans Veenenbos
03 April 2024, 10:54
See the photo—it is the second from the left.
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Jeroen Booij
04 April 2024, 12:10
That is wonderful. Thank you!
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Hans Veenenbos
03 April 2024, 09:05
Having lived in Egypt myself from 1960 to 1964, I did quite some searching a couple of years ago to look at the cars of King Farouk, and he owned many. The reason was to find pictures of his Mercedes 540K cabriolet which my father went to look for in a Cairo slump in the 1970s when he was there on a business trip. Anyhow, I believe I have seen this strange contraption of the Streamliner in one of many photos of King Farouk's cars and garages that passed my review. I will go and look for it, but cannot promise I will find a photo of it in Egypt again. To be continued...?
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