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Unsere Favoriten aus der Broad Arrow Monterey Jet Center Auktion 2025

Stellen Sie sich die Szene vor: der Duft von Öl und gealtertem Leder, das sanfte Glänzen polierter Kotflügel unter der kalifornischen Sonne. Zwischen den Reihen von Nachkriegs-Ferraris und Aston Martins stechen einige frühe Juwelen sofort ins Auge – nicht wegen lauter Spoiler oder greller Farben, sondern wegen ihrer reinen Qualität und zeitlosen Eleganz.

Im August ist das Monterey Jet Center erneut Schauplatz einer Auktion der Broad Arrow Group. Obwohl dieses Auktionshaus noch relativ jung ist, hat es sich dank der Zusammenarbeit mit Hagerty und einem Team von Spezialisten, die den Wert klassischer Automobile genau einschätzen können, schnell einen Namen gemacht. Der diesjährige Katalog vereint ikonische Sportwagen und seltene Klassiker – doch für Liebhaber vorkriegszeitlicher Technik gibt es besonders viel zu entdecken. Hier sind unsere drei Favoriten.

 

1935 Auburn 851 Super-Charged „Boattail“ Speedster

In den USA denkt man sofort an Duesenberg, Cord, Packard – und natürlich an Auburn. Der 851 Speedster gilt als Inbegriff des amerikanischen Art Déco auf Rädern. Entworfen von Gordon Buehrig und angetrieben von einem aufgeladenen 4,6-Liter-Reihachtzylinder mit rund 150 PS, vereinte er 1935 Geschwindigkeit und Stil auf einzigartige Weise. Nur etwa 150 supercharged Speedster wurden gebaut. Rekordfahrten von Ab Jenkins auf den Salzseen trugen zusätzlich zum legendären Ruf dieses Modells bei.

 

1922 Mercer Series 5 Raceabout

Der Mercer Raceabout war schon vor dem Ersten Weltkrieg eine Legende, und die Series 5 aus dem Jahr 1922 setzte diese Tradition fort. Die 1909 in New Jersey gegründete Marke Mercer baute Fahrzeuge, die ausschließlich für Geschwindigkeit konzipiert waren. Ein 72-PS-Vierzylinder, ein Vierganggetriebe und keinerlei Luxus – nur ein Sitz für den Fahrer und einen Beifahrer – machen den Raceabout zu einem puristischen Sportwagen. Von der Series 5 existieren heute nur noch etwa 120 Exemplare, was ihn zu einem seltenen Relikt der frühen amerikanischen Sportwagenkultur macht.

 

1939 Delage D6-70 Figoni et Falaschi Drophead Coupé

Nicht nur amerikanischer Stahl verdient Aufmerksamkeit: Der französische Delage D6-70 von 1939 ist ein Musterbeispiel europäischer Eleganz. Der berühmte Karosseriebauer Figoni et Falaschi schenkte diesem 3-Liter-Reihensechszylinder ein dreistufiges Cabrioverdeck und eine Karosserie, die fast wie eine rollende Skulptur wirkt. Das Chassis gewann beim Concours Bois de Boulogne, überstand den Krieg in Portugal, tauchte 1974 wieder auf und wurde sorgfältig restauriert. Seit 2001 begeistert es nun auch in den USA.

 

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Publiziert:
Mittwoch August 6th, 2025

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