Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Automobilhersteller Minerva und Karosseriebauer D’Ieteren passen zusammen wie Pferd und Wagen. Der erste hatte seinen Sitz in Antwerpen, der letztere in Brüssel, doch die 50 Kilometer, die diese beiden Städte trennen, hielten die Unternehmen nicht davon ab, eine hervorragende Zusammenarbeit aufzubauen und eine beeindruckende Anzahl von Fahrgestell-Karosserie-Kombinationen zu produzieren. In den 1920er-Jahren gab es Cabriolets; Roadster; Coupé de Villes; Landaulets; Berlines; Sports Sedans; Tourers; Torpedos; Brougham de Ville’s; Limousinen – was auch immer man sich vorstellt.
Dieses Exemplar ist jedoch eine Seltenheit, die uns die Augenbrauen hochziehen ließ. Es ist verzeichnet als ein ‘1930 Minerva 40hp auf 6600-Fahrgestell mit Karosserie von D’Ieteren Frères’. Eine andere Quelle berichtet, dass es sich um ein Fahrzeug von 1931 mit einer ‘AL Torpedo Transformable’-Karosserie handelt, ebenfalls von D’Ieteren. Und genau diese Karosserie fasziniert uns am meisten – genauer gesagt die transformierbare Dachkonstruktion.
Ein Torpedo Transformable ist im Grunde ein Cabriolet mit zwei Frontscheiben, aber die meisten verfügen nicht über ein Dach, das den vorderen vom hinteren Teil trennt. Dieses Exemplar schon, und das ließ uns darüber nachdenken, wie der Wagen wohl aussieht, wenn er geöffnet ist. Ein Foto davon konnten wir nicht finden, doch bei unserer Suche stießen wir auf einen anderen Minerva – ein AM-Modell von 1930 – das in ähnlicher Weise karossiert war wie ein ‘Dual Windshield Convertible Sedan’ von Darrin. Das ist, wie wir vermuten, das amerikanisch-französische Unternehmen Hibbard & Darrin.
Haben Sie jemals andere gesehen?
Text: Jeroen Booij
Bild: Felix Archive / Gooding & Company