Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Die ADM-Modelle, die Austro Daimler vielleicht ihre größte Sternstunde bescherten – mit dem Sieg in der Europameisterschaft im Bergrennen 1930 –, entstanden in den Gedanken von Ferdinand Porsche. Doch er konnte ihren Erfolg nie genießen, da er das Unternehmen bereits 1923 verließ, um sich der deutschen Daimler in Stuttgart anzuschließen.
Karl Rabe entwickelte die ADM-Modelle weiter, und 1926 erschien der ADM III, bei dem Porsches 2540-cm³-Motor auf 2994 cm³ vergrößert wurde. Die Sportversion leistete 115 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von über 160 km/h. Hans Stuck kaufte einen für Bergrennen, ebenso wie der 53-jährige Bergbauingenieur Karl Imhof. Imhof war in Salzburg mit seinem neuen Fahrzeug unübersehbar. Bei jedem Gasstoß donnerte und brüllte der Motor, während die stoffbezogene Sperrholzkarosserie stolz in den rot-weißen Farben der österreichischen Flagge erstrahlte.
1929 begann er mit Bergrennen, einer Leidenschaft, die er bis 1932 verfolgte. Besonders wichtig war ihm das Gaisbergrennen, sein Heimrennen, an dessen Premiere 1929 er neben einigen der besten Fahrer aus Deutschland und Österreich teilnahm. Während seiner kurzen Rennkarriere holte er einige Klassensiege, bevor die Geschichte des ADM plötzlich verstummte. In den 1960er-Jahren tauchte der Wagen wieder bei einem Schweizer Sammler auf und wurde seither bewahrt. Noch besser: Vor wenigen Monaten wurde er wieder fahrbereit gemacht.
Unter den geschätzten sieben verbliebenen ADM III ist Imhofs Modell von 1927 zweifellos das originalgetreueste. Zack Stiling enthüllt seine Geschichte in der April-Ausgabe von The Automobile, jetzt im Handel.
Text von Zack Stiling
Fotografie von Rob Cooper