Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Dracula, der große gotische Roman von Bram Stoker, stammt aus dem Jahr 1897. Ein durchaus passender Gedanke an einem Freitag, dem Dreizehnten. Automobile waren damals noch rar, weshalb es nur logisch ist, dass Erzähler Jonathan Harker in den Anfangsszenen des Buches mit der Kutsche nach Transsilvanien reist. Und was für epische, atmosphärisch dichte Auftaktszenen das sind!
Unweigerlich mussten wir an sie denken, als wir diese drei Fotografien eines Autos sahen (was genau es ist, überlassen wir Ihnen), das im Schlamm feststeckt und von Ochsen herausgezogen wird. Das Bemerkenswerte: Die Aufnahmen entstanden 1913 in … ja … Transsilvanien. Genau dort verortete Stoker das Schloss des Grafen Dracula und Harkers beschwerliche Reise dorthin. Hätte er seinen Roman rund zwei Jahrzehnte später geschrieben, hätte dies durchaus das Bild sein können, das ihm vorschwebte.
Wer war also der Mann, der sich schon damals mutig genug zeigte, dieses unerschlossene Gebiet mit dem Auto zu erkunden? Es war Frederick Gardner Clapp, wie wir erfahren haben. Er war ein amerikanischer Erdölgeologe, der allgemein als der erste gilt, der seinen Lebensunterhalt vollständig als unabhängiger Berater in der Erdölgeologie verdiente. Clapp reiste als Prospektor für mehrere amerikanische Ölgesellschaften nach Rumänien – ebenso wie in viele andere Länder im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit.
War er damit der Mann, der eine der Pandorabüchsen der Erde öffnete – eine Rolle, wie geschaffen für einen Stoker’schen Plot? Einer von Clapps frühen Weggefährten, Wallace E. Pratt, Vizepräsident der Standard Oil Company, schrieb: „Frederick Clapp war ein Weltbürger. Sein Lebenswerk leistete einen bedeutenden Beitrag zum Internationalismus. Ich erkannte den Wert von Beziehungen: die Schuld, die die Wissenschaft der Industrie schuldet, und die Schuld, die die Industrie der Wissenschaft schuldet. Doch auf internationaler Ebene sind Regierungen den Frederick Clapps dieser Welt zutiefst verpflichtet. Er war ein intensiver, ernster, direkter, ehrlicher und kraftvoller Mann, völlig frei von Arglist.“
Das rückt diese Fotografien – und Clapps Geschichte – möglicherweise in ein ganz anderes Licht.
Text: Jeroen Booij, Bilder: University of Wisconsin
Mainly the undertray the hand brake leaver the wheels and the front axel
The steering wheel has the same thick rim and it looks like an oval badge
Probably wrong though
If anyone has any parts for a tipo 54 i would love to make contact