Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Obwohl das Foto viele Jahrzehnte aufgenommen wurde, bevor wir überhaupt geboren waren, können wir uns dennoch lebhaft vorstellen, als Schuljunge in genau diesem Bus zu sitzen und auf dem Heimweg etwas derart Elektrisierendes zu entdecken wie Sir Henry Segraves gewaltigen Golden Arrow land speed record car, der beiläufig am Straßenrand einer (Londoner?) Straße an einem tristen Montagnachmittag geparkt steht. Was für ein Moment das gewesen sein muss! Der Bus setzt derweil stoisch seine langweilige Route fort und lässt die Aufregung einfach hinter sich.
Der Golden Arrow war damals nicht nur die fortschrittlichste Maschine der Welt — für jeden Automobilenthusiasten wirkte er beeindruckender als die Dampflokomotive Flying Scotsman und ein de-Havilland-Flugzeug zusammen. Selbst heute lässt sich sein Anblick kaum mit irgendetwas anderem vergleichen.
Und er erfüllte exakt den Zweck, für den er gebaut worden war. Ende der 1920er-Jahre dominierte Großbritannien den Landgeschwindigkeitsrekord vollständig. Fahrer wie Henry Segrave, Malcolm Campbell und John Godfrey Parry-Thomas jagten sich gegenseitig die Rekorde ab, wobei jede neue Maschine schneller, lauter und extremer war als die vorherige. Gewaltige, von Flugmotoren angetriebene Monster donnerten über britische Strände auf der Jagd nach Geschwindigkeiten, die zuvor als unmöglich galten.
Dann platzte im April 1928 der Amerikaner Ray Keech in die britische Vorherrschaft hinein. Sein Spirit of Elkdom entriss den Rekord mit 334 km/h — wenn auch mit weniger als einem einzigen Kilometer pro Stunde Vorsprung. Großbritannien brauchte eine Antwort, und diese Antwort hieß Golden Arrow. Eingekleidet in eine stromlinienförmige Aluminiumkarosserie von Thrupp & Maberly, basierend auf Entwürfen des ehemaligen Sunbeam-Ingenieurs Jack Irving, wirkte der Golden Arrow eher wie ein Geschoss als wie ein Automobil. Unter der gewaltigen Motorhaube arbeitete der bekannte Napier-Lion-W12-Flugmotor mit 23,9 Litern Hubraum und rund 925 PS. Mit Eis gefüllte Kühlbehälter waren in die Karosserie integriert, um die Motorkühlung zu verbessern, während das Cockpit sogar mit einem Teleskopvisier ausgestattet war, damit der Fahrer möglichst exakt geradeaus steuern konnte.
Am 11. März 1929 fuhr Segrave den Golden Arrow vor einer angeblich 120.000 Zuschauer zählenden Menge am Daytona Beach nur ein einziges Mal — und erreichte genau das, was Großbritannien verlangte: 372,46 km/h und damit die Rückeroberung des Landgeschwindigkeitsweltrekords. Bemerkenswerterweise blieb diese eine glorreiche Fahrt zugleich der letzte Wettbewerbseinsatz des Fahrzeugs, denn seitdem steht es in einem Museum ausgestellt. Haben Sie ihn jemals gesehen?
Text von Jeroen Booij; Quelle des Fotos unbekannt
Actually, I think that I can answer that.
It was at the back of the workshop situated at the rear of Bertram Cowen, Motor dealers of Hermitage Lane, London SW16.
I think that it was there, under a tarpaulin, for several years until it was acquired by the National Motor Museum at Beaulieu.
I used to rent a workshop situated in the Bertram Cowen 'yard', which contained several other small businesses as well as the main workshop.
Robert Cowen, my landlord, had inherited the business from his father. The main showroom dated from the 1920's and was a pleasantly understated piece of commercial 'Art Deco'. I understood that the complex actually pre-dated the motor car, though its involvement with motoring started in the early 1900's.
It was Robert who told me about the ex-LSR car that I think was there when he took over.
However, as he sadly died last year I can no longer go to him to check !