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Gesucht: neue Hinweise zum Bugatti Atlantic 57453

Das Rätsel um den verschwundenen Bugatti Type 57 S Atlantic beschäftigt Automobilhistoriker und Enthusiasten seit Jahrzehnten. Auch auf PreWarCar.com tauchte das legendäre Automobil mehrfach auf. Einst berichteten sogar wir, der Wagen sei gefunden worden, doch dabei handelte es sich tatsächlich um einen Aprilscherz. Bei einer anderen Gelegenheit wurde das Fahrgestellschild des Wagens auf unserer Website zum Verkauf angeboten. Doch trotz aller Geschichten, Theorien und vermeintlichen Hinweise bleibt das Schicksal der Fahrgestellnummer 57453 eines der großen Rätsel der Automobilgeschichte.

 

Vater und Sohn Ard und Arnoud op de Weegh hoffen nun, mehr Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Zuvor veröffentlichten sie bereits Bücher über die berühmten Sammlungen von Fritz Schlumpf und Michel Dovaz. Bei ihrem neuen Forschungsprojekt konzentrieren sie sich vollständig auf den verschwundenen Atlantic. Ihr Ziel ist es, die Geschichte des Wagens so umfassend wie möglich zu rekonstruieren, sämtliche verfügbaren Informationen zu dokumentieren und die Ergebnisse schließlich in Buchform zu veröffentlichen.

 

Ein Automobil mit einer außergewöhnlichen Geschichte

Bei dem gesuchten Wagen handelt es sich um den 1936 gebauten Bugatti Type 57 S Atlantic mit der Fahrgestellnummer 57453. Allein die Namen der Menschen, die hinter seinem Lenkrad saßen, verdeutlichen, wie besonders dieses Automobil war. Es wurde von Jean Bugatti persönlich gefahren, aber auch von den bekannten Rennfahrern Robert Benoist und William Grover-Williams. Grover-Williams’ Ehefrau Yvonne Grover-Williams-Aupicq wurde ebenfalls zusammen mit dem Atlantic fotografiert.

Während des Salon de l’Automobile de Paris 1936 wurde Fahrgestell 57453 gemeinsam mit dem Type 57 Ventoux mit der Fahrgestellnummer 57452 als Vorführwagen eingesetzt. In den Unterlagen des Bugatti-Werks wurde der Atlantic noch als Coupé Aéro bezeichnet – jener Name, der eng mit den Ursprüngen dieses spektakulären Entwurfs verbunden ist.

Der Wagen war mit dem Motor 2 SC/2 SG ausgestattet. Im Laufe seines Bestehens trug er mehrere französische Kennzeichen, darunter 5800 NV 3, 1521 NV 4 und 9219 NV 2. Nach 1940 oder 1941 verliert sich jedoch seine Spur. Seither konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden, was mit dem Atlantic geschah.

Gerade diese Ungewissheit hat im Laufe der Jahre unzählige Geschichten hervorgebracht. Wurde der Wagen während des Krieges versteckt? Wurde er zerstört, zerlegt oder unter einer anderen Identität bewahrt? Oder befindet er sich noch immer irgendwo und wartet darauf, entdeckt zu werden? Bislang fehlt für jede dieser Theorien der entscheidende Beweis.

 

Gesucht: bislang unbekanntes Bildmaterial

Ard und Arnoud op de Weegh haben inzwischen eine beträchtliche Menge an Informationen zusammengetragen und untersucht. Dennoch vermuten sie, dass noch unbekanntes Material existiert, das neues Licht auf die Geschichte von Fahrgestell 57453 werfen könnte.

Sie suchen daher insbesondere nach bislang unveröffentlichten Fotografien, Dokumenten, Filmaufnahmen und anderem Bildmaterial, auf dem der Atlantic zu sehen ist – unabhängig von Zeitraum, Ort oder Ausführung. Selbst ein kleines Detail auf einem alten Familienfoto, in einem Fotoalbum, einer Zeitschrift, einem Archiv oder einem Filmausschnitt könnte von großer Bedeutung sein. Die verschiedenen Kennzeichen des Wagens können dabei wichtige Anhaltspunkte liefern.

 

Besitzen Sie Material oder Informationen zum Bugatti Type 57 S Atlantic mit der Fahrgestellnummer 57453? Dann hinterlassen Sie bitte einen Kommentar unter diesem Artikel oder wenden Sie sich an das Team von PreWarCar.com. Wir sorgen dafür, dass Ihre Nachricht Ard und Arnoud op de Weegh erreicht.

 

Das abgebildete Foto stammt vom Titelblatt des „Sport Canin Agenda 1937“, herausgegeben von Éditions Sport Canin in Le Vésinet, Frankreich. Darauf sind der Bugatti Type 57 S Atlantic mit der Fahrgestellnummer 57453 und Yvonne Grover-Williams-Aupicq zu sehen. Foto des Titelblatts: Op de Weegh, 2026.

 

Publiziert:
Freitag Oktober 9th, 2026
Brulé Bernard
09 Oktober, 21:23
A few questions...
- Was #57453 still in Molsheim when the move to Bordeaux took place from late 1939?
- Who were its final owners in 1939/40 and where (Alsace, Paris, the Côte d’Azur)?
- Some witnesses mentioned that it was moved by road rather than by rail.
Why would such a fast car have ‘taken the train’?
- Did any other Bugattis from the factory also make their way to Bordeaux during this period? By what means?
I am enclosing the only old photograph I have of the Atlantic. Taken in Kaysersberg in 1936. 30 x 40 cm.
——

Quelques questions...
- #57453 était-elle encore à Molsheim lors du déménagement vers Bordeaux à partir de la fin 1939 ?
- quels sont les propriétaires ultimes en 1939/40 et où (Alsace, Paris, Côte d'Azur)?
- certains témoins ont évoqué un déménagement par la route et non par le rail.
Pourquoi une voiture aussi rapide aurait-elle "pris le train"?
- d'autres Bugatti de l'usine auraient-elles aussi migré vers Bordeaux durant cette période ? Par quels moyens ?
Je joins la seule photo ancienne que je possède de l'Atlantic. Prise à Kaysersberg en 1936. 30 x 40 cm.
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Bruno ESTIBALS
09 Oktober, 20:38
@ Anthony Newell : I think your are wrong : it was not an Atlantic but an Atalante, 57542. Regards, Bruno
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lalanne henri
09 Oktober, 16:16
Cher Anthony ,
votre memoire vous fait defaut ,c'etait une 57 SC Atalante non une Atlantic
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Thane Heal
09 Oktober, 16:16
The story of the 2 Bugattis is similar to the Romanian W154.
There could be no ownership of the 2 Bugs that can be established , that is no title or bill of sale.
Ettore was trying to regain his factory post war and the recovery of these cars was secondary. There
may not have been any effort at all.
How many people knew where the car (s) were sent ?
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Hans Veenenbos
09 Oktober, 16:13
Referring to Anthony Newell's response - that must have been Philippe Salvan's place.
I was there sometime in the 1990s.
There were great cars there, but the "Atlantic" was in fact an Atalante.
Cheerio, Hans
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Sebastian Rafiroiu
09 Oktober, 14:46
They will never find it. Many have tried. People of means, very resourceful relations and networks with all the time in the world and ambition. Still lead nowhere. My educated guess is that when it does resurface, whether its preserved / wreck / in pieces / or just a significant part, it will be in the most unexpected and most probably random or crazy way.
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John James
09 Oktober, 12:05
Alain, that’s what we call ‘French arrogance’, but in this case it’s the Dutch who are doing it...
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Alain Mercier
09 Oktober, 11:13
Many people with significant financial possibilities and connections in France and in Bugatti worlds have tried to find this chassis since the war. Why do 2 Dutch people, who apparently do not speak French, think they can do this?
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Anthony Newell
09 Oktober, 10:16
About 15 years ago I visited a house in Toulouse and in the basement garage there were several prewar cars including a type 57 SC Atlantic with
steel bodywork painted black and patches of surface rust. From memory it was complete and in very original state,and a 5 litre Bugatti (type 50?)
alongside in lovely original condition.
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