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Fröhliches Caravaning!

Villers-sur-Mer in den 1920er-Jahren und Villers-sur-Mer in den 2020er-Jahren: Finden Sie die Unterschiede zwischen den beiden Fotografien. Nun, zu entdecken gibt es wahrlich genug, doch es war das Gespann aus Automobil und Wohnwagen auf der Schwarz-Weiß-Aufnahme, das unsere Aufmerksamkeit zuerst auf diese Postkarte lenkte. Was war das nur für ein ausgesprochen reizendes kleines Gefährt? Seine Karosserie zeigt den unverkennbar extravaganten Stil der 1920er-Jahre, doch Räder, Fahrgestell und vieles andere wirken eindeutig älter – oder etwa nicht?

 

Nun, wir haben es gefunden. Bei dem Automobil handelt es sich um einen De Dion-Bouton Type CD von 1909, der 1921 von Monsieur Charles Louvet mit einer neuen Karosserie versehen wurde. Louvet war auch für den dahinter befindlichen Wohnwagen verantwortlich – ebenso wie für das darauf transportierte Kanu! Tatsächlich wurde Louvet in Südfrankreich zu einer recht bekannten Persönlichkeit, nachdem er mit seinem ungewöhnlichen Gespann mehrere Reisen unternommen hatte – sowohl zum Vergnügen als auch zu Werbezwecken. Es heißt, er habe von Besuchern Eintritt verlangt, wenn sie das Innere des Wohnwagens besichtigen wollten. Außerdem verkaufte er Postkarten und Fotografien, um damit seine nächsten Projekte zu finanzieren.

Dazu gehörten mehrere größere Wohnwagen und Reisemobile, die in Leichtbauweise nach Methoden aus der Luftfahrtindustrie gefertigt wurden. Sie alle erhielten den Namen ‘Carling Home’, abgeleitet vom französischen Wort carlingue, das die Kabine beziehungsweise den Rumpf eines Flugzeugs bezeichnet. Bei diesem Exemplar handelte es sich um Carling Home No. 1.

 

Die verschiedenen unten gezeigten Abbildungen sind eine Mischung aus Postkarten und Archivfotografien der Bibliothèque nationale de France. Sie zeigen Louvets Carling Home No. 1 nicht nur in Villers-sur-Mer, sondern auch vor dem Casino in Cannes und in Juan-les-Pins. Ach, was waren das für herrliche Caravaning-Tage!

 

Text: Jeroen Booij
Fotos: Gilles Fillaud / Bibliothèque nationale de France

 

Publiziert:
Freitag August 14th, 2026
Terry Cockerell
25 August, 06:17
I found the pictures of the Brough Superior I had mentioned previously.
Note the bike is a 1933 Model 1150 as it has the tubular tappet covers. My 1934 model has the finned plate covers. My bike also had an original Brough Superior Grand Alpine Sports Sidecar. Note the tubular chrome frame or chassis of the sidecar acted as an auxiliary fuel tank.

The 1933 bike was fitted with a Garrard sidecar and three headlights. The Lucas generator would have been struggling to keep them warm.
The article in the top LH corner was found in a copy of The Motor Cycle magazine dated 30th March 1961.
It was submitted by the owner of the Brough and Garrard sidecar pulling the caravan.
It mentioned ....................... all day journeys of 200 miles.
I wonder if it ever got into top gear?

I cannot imagine tootling along with such a large caravan or should that be motorcyclevan being blown about in the breeze!
The English are well known for eccentricity.
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Terry Cockerell
23 August, 09:34
Looks like lunatics on wheels to me. That caravan is a four wheel trailer with a very short drawbar and what appear to be tracking wheels at the front or in other words as the draw bar swivels the wheels turn.
There looks to be a real absence of brakes too.

I have a picture of an early 1930s Model 1150 Brough Superior motorcycle and side car pulling an enormous caravan that people could stand up in.
I will try to post the picture tomorrow. Thank God things have improved.
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John Murch
14 August, 16:11
How on earth does a 8cv car pull a caravan, however light weight, especially up hill and there are hills between Villers sur mer and Cannes.
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