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Flying Scotsman Rally 2026: unsere Vorbereitung auf Großbritanniens führende Oldtimer-Rallye

Seit Jahren hört man die Geschichten: Der Flying Scotsman ist die Rallye für Vorkriegs-Enthusiasten, die glauben, dass Autos auf die Straße gehören – nicht ins Museum. Ein Ereignis mit spektakulären Routen, perfekter Organisation, hartem Wettbewerb und einer Teilnehmerliste, die jedes Oldtimer-Herz höherschlagen lässt. Nun ist es an der Zeit, selbst teilzunehmen. Doch wie bei jeder Rallye dieser Klasse beginnt das Abenteuer lange vor der Startlinie.

 

Die Ausgabe 2026 findet vom 23. bis 26. April statt, Start und Ziel liegen beim ikonischen Gleneagles Hotel in Schottland. Für Teilnehmer aus den Niederlanden empfiehlt es sich, einen Tag früher aufzubrechen: mit der Fähre von IJmuiden nach Newcastle und anschließend einige Stunden nordwärts nach Gleneagles zu fahren. Eine bequeme Möglichkeit, Besatzung und Maschine ein wenig einzufahren. Am 23. erfolgt die technische Abnahme, gefolgt von einer Abendprolog – einer kurzen Etappe, um den Rhythmus zu finden und sich mit der Umgebung vertraut zu machen, bevor das ernste Fahren beginnt.

Am nächsten Morgen beginnt die Rallye ernsthaft. Der erste Tag führt nach Aberdeen, am Samstag geht es weiter nach Inverness. Unterwegs warten 10 Tests und 16 Regularities. Die Tests reichen von Präzisionsmanövern auf Privatgelände bis zu kurzen, gestoppten Abschnitten. Die Regularities verlangen höchste Genauigkeit, Timing und Konzentration. Und glauben Sie uns: der Wettbewerb ist ernst. Ein Tripmaster ist nicht nur hilfreich, sondern absolut unverzichtbar. Ein erfahrener Teilnehmer sagte uns klar: Ohne ihn – brauchen Sie gar nicht zu erscheinen.

Die Strecke führt über Hügel, Täler, Schotterpisten und gelegentliche Furten. Der Flying Scotsman ist bekannt für typisches britisches Wetter in all seiner Pracht: Regen, Nebel, Sonne – und vielleicht sogar Schnee, manchmal alles an einem Tag. Das Auto muss also nicht nur schön, sondern auch technisch robust sein. Wie ein ehemaliger Teilnehmer sagte: Dies ist keine Parade mit Polizeieskorte wie die Mille Miglia – dies ist echtes Fahren.

 

Am Sonntag, den 26. April, kehren die Teams nach Gleneagles zurück, um die Ziellinie zu überqueren und natürlich den wohlverdienten Champagner zu genießen. Die Atmosphäre ist sportlich, aber zweifellos wettbewerbsorientiert. Die Abende verbringt man meist mit Zeitkontrollen, Reparaturen und der Vorbereitung auf den nächsten Tag.

 

Wir nehmen teil mit einer Lancia Lambda MM Casaro, vermutlich einem der wenigen Italiener im britischen Starterfeld – soweit wir wissen, begleitet nur von einer Alfa Romeo 6C. Ob wir mit der heimischen Konkurrenz mithalten können, bleibt abzuwarten.

Eines ist sicher: Wir freuen uns sehr darauf, es herauszufinden.

 

Text: Laurens Klein

 

Details:

  • Veranstaltung: The Flying Scotsman 2026
  • Datum: 23.–26. April 2026
  • Ort: Gleneagles, Schottland
  • Streckenlänge: 600 Meilen (965 km)
  • Anmeldung: Hier klicken

 

Publiziert:
Donnerstag November 13th, 2025
Bart Kleyn
16 November 2025, 10:32
PreWarCar.com will be entering with the former Peter Giddings 1928 Lancia Lambda MM Spider Casaro. A car very much to the specifications of one of the original 3 cards.

In the 1928 Mille Miglia, Lancia entered three Casaro-bodied Lambda's. One of them, driven by the factory test-driver Luigi Gismondi with G. Valsania, delivered a remarkable performance. For a long stretch of the race, this Lambda held the virtual first position: the car that would eventually win still had a refuelling stop to make, which would have allowed the Lancia to win.

However, on the final part of the route towards Rovigo, the Gismondi–Valsania car suffered a catastrophic mechanical failure – most sources simply record a major engine breakage, sometimes retold as a broken con-rod – forcing them to retire while running at the very front.

A second Lambda, car driven by Ermenegildo “Gildo” Strazza with Attilio Varallo, ran consistently and reliably. Although it never led the race outright, it climbed steadily through the field and ultimately achieved an outstanding fourth place overall, while winning its class, confirming the Lambda’s reputation for advanced engineering and stability on poor roads.

The third Lambda entry, a privately entered car, finished seventh.

A remarkable result for non-factory supported cars competing against far more powerful sports cars of the period.

Together, the three Lambdas demonstrated the design’s extraordinary combination of agility, endurance and innovative construction, making Lancia one of the quiet heroes of the 1928 Mille Miglia.
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