Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Es gibt Museen, von denen man denkt, dass sie bereits vollkommen sind, dass ihrer Sammlung nichts mehr hinzugefügt werden kann und dass sie am besten so bleiben sollten, wie sie sind. Das Louwman Museum in Den Haag ist ein solches Haus. Und doch ist es ihm erneut gelungen, uns zu überraschen – und sogar zu einem weiteren Besuch zu verleiten. Der Grund? Eine außergewöhnliche Ergänzung der Sammlung: ein originales 1921 Leyat Hélica 2H Conduite Intérieure.
Die meisten kennen sie als Propellerautos. Beim Festival of Slowth im vergangenen Mai war eine Replik zu sehen, deren Startversuch wir gefilmt haben (hier zu sehen). Das war schon bemerkenswert, aber nun handelt es sich um ein echtes Original.
Die Hélica in Den Haag trägt die Fahrgestellnummer 004. Marcel Leyat baute und nutzte den Wagen zunächst selbst als Entwicklungsfahrzeug, verkaufte ihn jedoch bald an die Familie Peugeot für den Privatgebrauch. Mehr als ein Jahrhundert später beschloss der Enkel des ersten Besitzers, dieses einzigartige Technikstück mit der Öffentlichkeit zu teilen. Über einen Mann, der in den 1960er-Jahren bereits eine Replik gebaut hatte, wurde das Louwman Museum kontaktiert – und so gelangte die Hélica schließlich nach Den Haag.
Bei ihrer Vorstellung im Jahr 1913 erhielt die Hélica schnell den Spitznamen „Flugzeug ohne Flügel“. Kein Wunder – mit dem großen Propeller an der Front. Der Propeller, angetrieben von einem luftgekühlten Zweizylindermotor, sorgte für den Vortrieb des vierrädrigen Fahrzeugs. Damit waren Getriebe und Kupplung überflüssig – ebenso wie ein Rückwärtsgang. Doch bei einem Gewicht von nur 250 Kilo war ein Schieben rückwärts kaum ein Problem. Gesteuert wurde über die Hinterachse, während die Vorderachse Trommelbremsen mit Doppelpedalen besaß.
Nach Jahren des Experimentierens präsentierte Leyat 1921 sein erstes Serienmodell. Auf dem Pariser Autosalon meldeten sich rund 600 Interessenten, doch letztlich wurden nur 30 Wagen gebaut. Angeblich existieren heute noch drei. Das Exemplar im Louwman Museum ist einzigartig: die einzige Hélica mit geschlossenem Aufbau, eine Conduite Intérieure.
Die Louwman-Sammlung hat den Ruf, ein lebendes Museum zu sein. Wir hoffen, dass sie diesem Ruf auch hier gerecht wird und diese Hélica zum Leben erweckt – und dass wir mit der Kamera dabei sein dürfen!
Die 1921 Leyat Hélica ist ab sofort im Louwman Museum in Den Haag zu sehen. Sehr empfehlenswert für alle, die glauben, schon alles gesehen zu haben.
Text von Laurens Klein
I came across some pictures of a fabulous motorcycle museum in the Austrian Alps showing before and after the event which was a raging fire that destroyed all of the exhibits. There wear at least six Brough Superiors as well as many other rare bikes. This happened back in 2021.
I believe the museum has been rebuilt. I remember reading about a devastating fire in a British National Motor Cycle Museum back in the 1970s.
I guess creating a museum is one thing, but it takes "real brains" to consider fire protection of the museum contents.
After the museum fire in the UK, then the fire on the Cutty Sark, Winsor Castle and Notre Dame Cathedral all project managers need to take the necessary steps to protect the treasured buildings and or contents they have in their control.