Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Zwei offene Ford, zwei leistungsstarke V8-Motoren und zwei völlig unterschiedliche Interpretationen des amerikanischen Vorkriegserbes. Bei The Quail Auction am 13. August kommen diese beiden Roadster kurz nacheinander unter den Hammer. Doch welchen würden Sie wählen?
Auf den ersten Blick wirkt der 1936 Ford V8 De Luxe Roadster weitgehend original. Seine Lackierung in Washington Blue, cremefarbenen Weißwandreifen, verchromten Radkappen und der charakteristische Schwiegermuttersitz verleihen ihm eine klassisch-elegante Erscheinung. Unter der Oberfläche wurde er jedoch umfassend modernisiert. Ein Ford 302 V8, ein C4-Automatikgetriebe, eine Neun-Zoll-Hinterachse, ein TCI-Fahrgestell und eine elektrische Servolenkung sollen ihn wesentlich komfortabler und alltagstauglicher machen als ein serienmäßiges Exemplar. Der Schätzpreis liegt bei $80.000 bis $110.000.
Der 1932 Ford Hot Rod ‘High-Boy’ Roadster macht aus seinen Absichten hingegen keinerlei Geheimnis. Ohne Kotflügel und Trittbretter, mit seiner schwarzen Brookville-Stahlkarosserie, roten Zierlinien und Rädern im Halibrand-Stil folgt er der Tradition jener kalifornischen Hot Rods, die einst auf Salzflächen und ausgetrockneten Seen auftauchten.
Unter der Motorhaube arbeitet ein 350-Kubikzoll-GM-Performance-ZZ4-V8 mit Weber-Vergasern, der 335 PS leistet. Ein Viergang-Automatikgetriebe überträgt die Leistung auf die Hinterräder. Seit seiner Fertigstellung hat der Wagen lediglich 1.647 Meilen zurückgelegt. Der erwartete Verkaufspreis liegt zwischen $70.000 und $90.000.
Der eine verbindet eine weitgehend klassische Erscheinung mit modernem Komfort; der andere trägt seine Leistung und Hot-Rod-Tradition mit unverhohlenem Stolz zur Schau. Beide sind sorgfältig aufgebaut, leistungsstark und für das offene Fahren geschaffen – doch sie sprechen ein völlig unterschiedliches Publikum an. Entscheiden Sie sich also für den stilvollen De Luxe oder den kompromisslosen High-Boy?
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