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Der Traum eines Einzelnen: ein Lagonda von 1933 im neuen Gewand

Nach individueller Vorgabe neu aufgebaut” ist kein Ausdruck, den man immer gerne hört. Er kann einer Vielzahl von Fehlgriffen vorangehen – von einem Bootheck-Rolls-Royce mit elektrischem Podest, das sich hebt, um einen üppig monogrammierten Louis-Vuitton-Koffer preiszugeben, bis zu einem Derby-Bentley nach dem Vorbild von Chitty Chitty Bang Bang. Doch das maßgeschneiderte Karosseriebauhandwerk schenkte uns die elegantesten und schwungvollsten Automobile der 1920er- und 30er-Jahre, und es wäre schade, wenn die Kunst und Kreativität, die sie hervorbrachten, nie wieder aufblühen dürften. Wir sollten sie vielmehr fördern.

 

Stellen wir also zwei Regeln für den Bau moderner Karosserien auf: 1) die Originalität oder Geschlossenheit erhaltener Karosserien aus der Epoche nicht beeinträchtigen; und 2) nichts Geschmackloses tun. Schwer für manche, aber nicht für den Handwerker, der diesem Lagonda Three Litre von 1933 neues Leben einhauchte. Obwohl ursprünglich eine Limousine, blieb beim Erwerb nichts erhalten außer Fahrgestell, Motorhaube, Lenkrad und Motor. Er war daher völlig frei, das Design nach seinem eigenen Geschmack zu gestalten. Während die Karosserie an Lagondas eigene T2-Tourer-Aufbauten angelehnt ist, entdecken geübte Augen mehrere Abweichungen vom Standard, etwa die klassischen 21-Zoll-Räder. Auch das Interieur ist reizvoll – mit Leder aus dem 18. Jahrhundert bezogen, konnte es kaum anders sein.

Kaum ein Betrachter würde je vermuten, dass dies keine originale Lagonda-Kreation ist, doch der Teufel steckt im Detail. Fanny Johnstone beleuchtet diese Details in der Septemberausgabe von The Automobile, jetzt erhältlich.

 

Text: Zack Stiling
Fotos: Stefan Marjoram

 

Publiziert:
Montag September 15th, 2025
Richard Smith
16 September 2025, 09:45
In my opinion one of the most egregious and moronic conversions is the fitting of electric start to cars that were not fitted with electric starters.
Most regrettably, this disease has spread amongst veteran cars which are now cheerfully advertised to have the "benefit" of electric start. What's the point of owning a veteran car if you start it with a key? Just get yourself a Ford Anglia and save the world from your ignorance. If today's owners knew how to start even the largest of early engines properly they would realise that electric start is not only a crass conversion but a totally unnecessary one at that. Lessons available by private arrangement.
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Richard Branch
16 September 2025, 15:51
Lagondas of this era had Lucas starter motors.
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Nigel H Wright
15 September 2025, 10:27
"Don't do anything crass.”
You cast aspersions on novelty – “misguided horrors” in your book, but bespoke coachwork of which you approve gets a pass?
Rule 1. is a given, but let’s NOT establish rules about what is and isn't "crass." That will only stifle the creativity you seek to encourage.


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