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Das grünste Auto? Das gibt es bereits

Heute ist Weltumwelttag. In diesem Jahr steht er ganz im Zeichen des Klimawandels. Was das mit dieser Website zu tun hat, werden Sie sich vielleicht fragen. Eines möchte ich gleich klarstellen: Ich habe keinerlei Absicht, hier eine Diskussion darüber zu führen, ob das Fahren unserer Autos dazu beiträgt — oder ob es überhaupt ein Problem darstellt. Dafür bieten die sozialen Medien bereits mehr als genug Raum.

 

Worauf ich jedoch kurz eingehen möchte, ist die Nachhaltigkeit unseres Hobbys.
In den vergangenen Jahren habe ich viele Menschen in unserer Szene kennengelernt. Menschen, die bewahren, restaurieren, überholen und instand halten. In einer Zeit der Wegwerfmentalität erinnern uns Vorkriegsautos daran, dass Nachhaltigkeit einst selbstverständlich war: Dinge so zu bauen, dass sie Generationen überdauern.

 

Und genau das tun die meisten von uns noch immer.

Wegwerfen? Möglichst nicht. Lieber reparieren. Oder zumindest den Gedanken bewahren, dass etwas eines Tages noch repariert werden kann und deshalb nicht sofort ersetzt werden muss. Liebe zur Mechanik statt Konsum. Viele unserer Automobile existieren seit beinahe einem Jahrhundert. Nicht, weil sie perfekt waren, sondern weil Menschen sich die Mühe machten, sie zu erhalten. Weil Qualität, Handwerkskunst und Langlebigkeit einst ganz normale Werte waren.

Vielleicht sollten wir daran denken, wenn wir das nächste Mal etwas kaufen, das offenbar nur für eine einzige Lebensdauer — oder weniger — entworfen wurde. Pflegen Sie alte, gut gemachte Produkte. Erhalten Sie sie. Nutzen Sie sie. Geben Sie sie weiter.

 

Dann können wir hoffentlich noch viele Jahre lang mit unseren alten Autos gemütlich unterwegs sein.

 

Text: Laurens Klein, Foto des Fiat von 1908 via Detroit Public Library

 

Publiziert:
Freitag Juni 5th, 2026
David Cochrane
07 Juni, 21:55
Save the planet - buy a car that lasts 100 years!
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John Sessock
07 Juni, 16:32
How true your words are, "Because quality, craftsmanship and longevity were once perfectly ordinary values". I remember when they were. Those words immediately brought me back to my parents and everything they stood for. Thanks for that...Hope you don't mind, but I plan to reuse them...no pun intended.
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Camille BOGLIARI
07 Juni, 13:48
Beautiful, very realistic words: let’s keep our old buildings alive, let’s repair them, let’s maintain them; they bring us so much joy, and what’s more, they help preserve nature by avoiding the construction of buildings that can’t be repaired, which create waste we don’t know what to do with……
—-
De beaux mots très réalistes , faisons vivres nos anciennes , réparons les , entretenons les , elles nous donnent tant de bonheur et de plus préserve la nature en évitant des construction non réparables qui créent des déchets que nous ne savons que faire ......
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Jeff Perkins
05 Juni, 14:35
So well spoken!
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fred veenschoten
05 Juni, 13:49
I do that with everything. I bake bread and have an electric knife to slice it. The switch broke in 6 months. I installed a new push button switch. The gearing that makes the blades osculate wore out and I have rebuilt it twice or three times.I just like doing that with everything.
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RedSimon
07 Juni, 13:10
I don't bake bread, the energy used to bake commercially is less per loaf than me cooking my own loaf. I don't use an electric knife, I have an old (manual) bread knife handed down through the family and it never needs repairing.
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Jeroen Booij
05 Juni, 09:31
That's the way!
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