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Wie der Delahaye Coupe des Alpes zu seinem Namen kam

Vielleicht wissen Sie, dass der Delahaye 135 und auch der 138 oft als Delahaye Coupe des Alpes bezeichnet werden. Und das betrifft nicht nur eine bestimmte Modellvariante oder eine Version dieser Wagen von einem der vielen Karosseriebauer, sondern sie alle. Der Grund ist ebenso simpel wie bei der Ferrari Daytona, die offiziell eigentlich Ferrari 365 GTB/4 hieß.

 

Wir waren jedoch ziemlich überrascht, als wir kürzlich mehr über die bewegte Vergangenheit von Delahaye erfuhren – er hätte nach etlichen Rennen oder Strecken benannt werden können. Die neuen Modelle, die 1933 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wurden, waren allesamt recht luxuriöse Wagen mit dem Namen Superdeluxe. Doch es dauerte nicht lange, bis Delahayes wohlhabende Kundschaft begann, sportliche Varianten dieses Chassis auszuprobieren. Im Februar 1934 gewann einer die Rallye Paris–St Raphaël, gefolgt von Siegen bei mehreren Bergrennen, darunter Chanteloup, Château-Thierry und Harfleur, ebenso wie bei der Rallye Paris–Nizza, dem Circuit des Vosges, dem Großen Preis von Algerien und nicht weniger als vier Weltrekorden in Montlhéry – und, ja, der Coupe des Alpes.

 

Bemerkenswerterweise kam der Sieg beim Alpine Cup beziehungsweise der Coupe des Alpes nicht vom Werksteam, sondern von einer Privatfahrerin: Lucy O’Riley Schell, eine amerikanische Millionärin irischer Herkunft. Zusammen mit ihrem Mann Laury besaß sie mehrere sportliche Delahayes und unterstützte den Hersteller auch tatkräftig (finanziell). Vielleicht spielte das bei der Namenswahl eine Rolle.

 

Auf dem Pariser Autosalon im Oktober 1934 wurden zwei neue Modelle vorgestellt, und der Name Superdeluxe war verschwunden – an seine Stelle traten Sportvarianten. Der 138 Sport verfügte über einen Vergaser, während der 138 Coupe des Alpes gleich drei hatte. Die folgende Saison brachte eine weitere Reihe von Siegen für Delahaye, darunter die Tour de France – wo er ohne Strafpunkte eine Goldmedaille errang – den Ansaldo Cup, die Coupe de l’Auto sowie den ACF Cup.

 

Text: Jeroen Booij
Bild: Wikipedia (Pourtout-Karosserie)

 

Publiziert:
Mittwoch November 12th, 2025
LALLET
12 November 2025, 20:26
Thank you for this very interesting and rare article on the origin of the Coupe des Alpes name at Delahaye.
In fact, the text is not entirely accurate. The Delahaye factory participated as a team with three Type 138 Sport (18CV) cars powered by three carburettors (Albert Perrot/Houard - Marcel Dhôme/Jeanneaux - Armand Girod/Denot), and Lucy & Laury Schell participated individually with a Type 138 roadster.
Delahaye did indeed win the Coupe des Alpes and Lucy Schell won the Coupe des Glaciers (the prize awarded to the individual winner).
The Type 135, which was the new commercial name for the Type 138 Sport, took the name ‘Coupe des Alpes’ in its three-carburettor version...

Corentin Lallet
Delahaye Club Secretary
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