Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Besuche bei außergewöhnlichen Werkstätten, Parken zwischen den ikonischen Paddocks von Goodwood und Fahrten durch die verwunschenen Wälder des New Forest; all dies in Fahrzeugen, die vor 1940 gebaut wurden und von Teilnehmern unter vierzig Jahren gesteuert werden. Die BeForty Rally 2026 stellte einmal mehr die nachhaltige Stärke ihres Konzepts unter Beweis.
Das Konzept ist klar: junge Enthusiasten mit einer Leidenschaft für Vorkriegsautomobile, vereint zu einer mehrtägigen Ausfahrt. In diesem Jahr fand die Rally erstmals im Vereinigten Königreich statt, wobei Hampshire die perfekte Kulisse bot: eine Region, deren sanft geschwungene Straßen und historischer Charakter sich wie geschaffen für einen solchen Anlass erweisen.
Am vergangenen Freitag versammelten sich rund 140 Teilnehmer in 51 Teams im Süden Englands. Aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg sowie sogar aus Italien und Portugal angereist, brachte jeder seine eigene Geschichte und Maschine mit. Das Teilnehmerfeld war ebenso vielfältig wie beeindruckend: mächtige Bentleys teilten sich die Straßen mit charmanten Austin Sevens, während Bugattis und charakterstarke Riley Specials ihre eigene unverwechselbare Präsenz einbrachten. Vereint wurden sie durch die prägende Atmosphäre der Rally — offen, international und von einer selbstverständlichen Geselligkeit geprägt.
Das Programm bot eine ausgewogene Mischung aus Substanz und Erlebnis. Bei Vintage Bentley erhielten die Teilnehmer Einblicke in die technischen und historischen Feinheiten der Marke. Das Mittagessen wurde von Walter Heale ausgerichtet, umgeben von einem Alfa 8C in Restaurierung sowie einer Auswahl an zum Verkauf stehenden Austin-Modellen. Der Nachmittag fand seinen Abschluss in einem Empfang, organisiert von Fiskens, an einem entsprechend ikonischen Ort: dem Goodwood Race Control Building.
Inmitten des mechanischen Erbes und des gleichmäßigen Rhythmus der Vorkriegsmaschinen nahm auch Charlotte de Montmorency teil. Am Steuer eines Triumph Dolomite von 1938, gemeinsam mit ihrer Schwester, fing sie den Geist der Veranstaltung in einer Reihe eindrucksvoller Fotografien ein — eine visuelle Erzählung, in der Vergangenheit und Zukunft nahtlos ineinander übergehen.
Für alle unter vierzig, die sich von diesem einzigartigen Konzept angesprochen fühlen, lockt bereits die nächste Ausgabe — die in Luxemburg stattfinden wird. Die Teilnahme ist einfach: eine E-Mail genügt, um Teil einer wachsenden Gemeinschaft zu werden, die durch eine gemeinsame Leidenschaft verbunden ist, unter anderem über die WhatsApp-Gruppe der Veranstaltung.
Fotos: Charlotte de Montmorency, Text: Laurens Klein