Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Es gibt Luxus, und es gibt Luxus aus dem frühen 20. Jahrhundert—stellen Sie sich vor, Sie nippen an Champagner, während Sie mit dem Orient-Express dahinfahren, oder schlafen auf seidigen Bettlaken an Bord der Titanic. Düsenflugzeuge, die Kontinente überqueren, waren noch nicht erfunden, aber Luxushotels waren äußerst beliebt, und was die White Star Line für den Atlantischen Ozean war, war das Hotel Astor für die Stadt New York.
Das elfstöckige Hotel, das 1905 an der Broadway in Manhattan gebaut wurde, hatte einen Dachgarten, der wie ein Miniatur-Central Park war, und im Inneren gab es aufwendig gestaltete Ballräume und Restaurants, darunter der American Indian Grill Room, dekoriert mit Artefakten, die mit Hilfe des American Museum of Natural History gesammelt wurden. Das Hotel benutzte den folgenden Slogan, um Gäste anzulocken: "Wer im Astor übernachtet hat, hat in New York gelebt."
Alles, was man brauchte, um dieses Leben zu führen, war ein gut gefülltes Portemonnaie, denn es war nur für die Reichen und Berühmten der damaligen Zeit. Es scheint also nur logisch, dass die Besucher des Astor wahrscheinlich die Traumkunden für jeden Hersteller von Luxusgütern waren, nicht zuletzt für Luxusautos. Ja, jemand hatte die Idee, eine Autoshow im Hotel Astor zu veranstalten, und so wie wir es herausfinden konnten, fand die erste dieser Messen 1917 statt. Das erste Bild, das hier gezeigt wird, stammt vermutlich aus diesem Jahr, die anderen beiden sind auf 1918 datiert. Diese Autos auf die erste Etage zu bekommen, war sicherlich knifflig, aber was für ein Anblick! Was sehen wir? Fühlen Sie sich frei, Ihre Entdeckungen in den Kommentaren unten zu teilen.
Wir wissen nicht, wie viele Autoschauen im Astor stattfanden, aber wir denken, dass die letzte 1939 war, als die Kronleuchter teilweise aus dem Blickfeld verschwanden und die prunkvollen Decken hinter geraden Wandverkleidungen und Paneelen verborgen wurden. Das Hotel Astor wurde 1967 abgerissen und durch eine imposante Glas- und Stahlkonstruktion ersetzt.
Worte: Jeroen Booij
Foto: Bibliothek von Philadelphia