Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Die PreWar-Auswahl bei der Amelia Island-Auktion von Broad Arrow mag zahlenmäßig überschaubar sein, doch ihre Qualität ist umso beeindruckender. Inzwischen sind vier Jahre vergangen, seit Broad Arrow offizielles Auktionshaus des renommierten Florida-Concorso wurde. Während das Angebot Fahrzeuge aus allen Jahrzehnten und Teilen der Welt umfasst, richten wir den Blick hier auf drei unserer bevorzugten amerikanischen Vorkriegsmodelle.
Unter der Leitung von E.L. Cord entwickelte sich Auburn zur Stil-Ikone der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre. Dieses Modell mit seinem kraftvollen Lycoming-Reihenachtzylinder und der dramatischen, von Alan Leamy entworfenen Karosserie gilt als einer der ersten echten Sportwagen Amerikas. Lediglich 55 Exemplare wurden gebaut.
Dieses spezielle Chassis, einst im Besitz des Boxchampions Johnny Risko, blieb jahrzehntelang in einer Scheune verborgen, bevor es bei der Auburn Cord Duesenberg Company eine Concours-Restaurierung erhielt. Mehrfach national ausgezeichnet und in Royalblau mit silbernen Akzenten ausgeführt, ist es ein seltener, wettbewerbsfähiger und außergewöhnlich charismatischer Full Classic mit einzigartiger Geschichte.
Dieser Cadillac V-12 Phaeton von 1931 zeigt, wie kompromisslos Cadillac zu Beginn der dreißiger Jahre die Maßstäbe anhob. Mit seinem technisch anspruchsvollen V-12, eng verwandt mit dem legendären V-16, verkörpert er den Höhepunkt von Vorkriegs-Luxus und Innovation. Dieser seltene Fleetwood Phaeton (nur 128 gebaut) vereint Matching-Numbers-Originalität mit concoursprämierter Historie und einer beeindruckenden Restaurierung.
Die markante orange-braune Farbgebung und das reichhaltige Lederinterieur machen ihn ebenso stilvoll wie imposant. Ein vollblütiges Classic-Era-Automobil, das nicht nur Bewunderung erntet, sondern auch zum Fahren einlädt – ganz im Sinne von Cadillac.
Als Liebhaber früher Automobile und Touring-Karosserien war ich sofort fasziniert von diesem 1909 Packard Eighteen Five-Passenger Phaeton. Ursprünglich als Runabout ausgeliefert, nahm dieses Chassis eine besondere Wendung, als Packard-Stylist Dick Teague ungenutzte Werksentwürfe für eine sportlichere Variante entdeckte. Das Ergebnis ist ein Einzelstück auf Basis originaler Zeichnungen mit eleganteren, leichteren Linien und markanten Brass-Era-Details.
In tiefem Maroon mit rotem Leder und reichlich Messing ausgeführt, verbindet dieser Packard Authentizität mit tourentauglichen Verfeinerungen. Eine seltene Gelegenheit, einen Packard zu fahren und zu präsentieren, der Werkshistorie und Individualität außergewöhnlich vereint.
Die Auktion findet am 6. und 7. März 2026 statt, eingeleitet durch Vorschautage, an denen die Öffentlichkeit diese besonderen Vorkriegs-Highlights bereits besichtigen kann.