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17. Trophée Jacques Potherat: Drei Tage pures Vorkriegs-Fahrvergnügen

Die Trophée Jacques Potherat ist eine Rallye für Cyclecars sowie Sport- und Rennwagen aus den Jahren 1920 bis 1939. Die Veranstaltung ist nach Jacques Potherat benannt, dem bekannten französischen Automobiljournalisten, Sammler und unermüdlichen Verfechter des Cyclecars. Nach seinem Tod wurde die Rallye als Hommage an seine Leidenschaft für leichte Sportwagen und den Vorkriegsmotorsport ins Leben gerufen.

Jedes Jahr trifft sich die Veranstaltung in der Umgebung von Villeneuve-lès-Avignon in Südfrankreich. Die 17. Ausgabe fand im vergangenen Monat statt und brachte erneut ein außergewöhnlich vielfältiges Teilnehmerfeld zusammen. Am Start standen unter anderem Bugatti, Jaguar, Amilcar, Riley, Alfa Romeo und Lagonda. Darüber hinaus waren seltenere Marken wie Vernon Derby, Sénéchal und SCAP vertreten sowie ein Rally mit Kompressoraufladung.

Die Teilnehmer kamen nicht nur aus ganz Frankreich, sondern auch aus Belgien, der Schweiz, Deutschland und sogar aus Japan. Die Rallye ist bekannt für ihre gelungene Kombination aus Vorkriegsautomobilen, reizvollen Strecken sowie regionaler Kultur und Gastronomie. Auch in diesem Jahr stand die Entdeckung des lokalen Kulturerbes im Mittelpunkt.

 

Am Freitag führte die Route durch das Herz des Luberon, bevor es über die historische Route Nationale 7 und die malerischen Alpilles zurückging. Der Samstag war den ruhigen Nebenstraßen des Départements Gard gewidmet, gefolgt von einer Passage durch Vallon-Pont-d'Arc und die beeindruckenden Schluchten der Ardèche.

Einer der Höhepunkte folgte am Sonntag. Dank eines exklusiven Zugangs zur Luftwaffenbasis Orange Air Base 115 konnten die Teilnehmer einen Ort besuchen, der normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Anschließend stand ein Besuch des Espace Muséal Caritat auf dem Programm. Für viele war dies einer der unvergesslichsten Momente des Wochenendes.

Bemerkenswert war erneut die starke Präsenz junger Teilnehmer – sowohl am Steuer als auch auf dem Beifahrersitz. Die Junior Trophy 2026 ging an Emmanuel Rauline und Alexandre Boué, die mit ihrem eleganten Amilcar Type G von 1924 einen bleibenden Eindruck hinterließen.

 

Nach einer erneut erfolgreichen Ausgabe richtet die Organisation ihren Blick bereits auf die nächste Veranstaltung: die Montlhéry Motor Heritage, die für Mai 2027 geplant ist.

 

Publiziert:
Montag Juni 15th, 2026
John ETTE
22 Juni, 16:27
So, where does the 2027 event take place? Montlhery or Avignon?
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William Sellers
18 Juni, 14:15
Pretty sure Jacques Potherat would not take kindly to Detlef’s beef. His J2 had side-valve Ford propulsion; he loved specials. These possibly impecunious enthusiasts should be encouraged not criticised.
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Simon Arscott
16 Juni, 08:35
Do they have a website with entry details etc please? Or a contact to participate ? Thank you
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Detlef Kayser
15 Juni, 10:49
The so called Amilcar type G the Junior trophy was given to was a lousy bitza comprising a G type Amilcar chassis frame (?)
and radiator, a Bugatti 40 type body and a Simca engine of the sixties, why it ran like hell but not as a four cylinder Amilcar!
I wondered that it got he trophy and hope it will never be allowed to take part in an Amilcar meet!
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